glutenfreie Schoko-Malheur

glutenfreie Schoko-Malheur

Eine gute Nachricht vorab: Soufflés sind häufig von Natur aus glutenfrei – weil man auf Mehl verzichtet – oder man kann sie mit geringen Abwandlungen zumindest FODMAP-arm herstellen. Die schlechte Nachricht: Sie gelingen mir nicht.

Ein Glück das ein findiger Koch (dem es wohl genauso ging wie mir) sich dachte, dass man sie trotzdem servieren kann – als „Malheur“.

Wir lieben unsere Schoko-Malheurs. Sie sind schnell zu backen. Sie sind schokoladig, saftig, süß und deshalb immer eine Sünde wert. Und wann immer mir das Soufflé gelingt, werde ich das Rezept in der Bauchküche aufschreiben 😉

Menge

12 Muffinförmchen

Dauer

ca. 30 Min., davon ca. 12Min. Backzeit

Zutaten

  • 100 gr Zartbitterschokolade (mit einem Kakaoanteil von min. 70%)
  • 100 gr Butter (laktosefrei)
  • 2 EL Himbeergelee
  • 4 Eier
  • 100 gr Zucker
  • 50 gr geriebene Mandeln (glutenfrei)
  • 2 EL Speisestärke (glutenfrei)

Zubereitung

In einer Kasserolle schmilzt man bei geringer Hitze die Butter mit der Schokolade und dem Himbeergelee. Währenddessen schlägt man die Eier mit dem Zucker schaumig bis man eine fast weiße schaumige Masse hat. Anschließend hebt man die geschmolzene Schoko-Masse, die Speisestärke und die Mandeln unter. Man sollte darauf achten, dass die Schoko-Masse nicht zu heiß ist, damit das Ei nicht gerinnt und nicht mehr zu viel zu rühren. Nur noch in Muffinförmchen abfüllen und für ca. 12 Min. bei 180°C im Backofen Ober- und Unterhitze backen, bis sie von außen fest sind aber von innen noch einen (fast) flüssigen Kern haben. Vermutlich variiert die Backzeit ein wenig in Abhängigkeit des Backofens.

Lebensmittelinfo

Bei Speisestärke handelt es sich in der Regel um Mais- oder Kartoffelstärke, die genauso wie Mandeln von Natur aus glutenfrei sind. Sofern man unter Zöliakie leidet, muss man darauf achten, dass sie als glutenfrei gekennzeichnet sind, da sie anderenfalls (z.B. durch Produktionsketten) mit Gluten verunreinigt sein können. Alle anderen, die sich ohne Krankheitsbild glutenfrei/-arm ernähren wollen, können einfach in das Supermarktregal greifen.

Butter hat nur einen sehr gering Laktoseanteil (0,6gr Laktose auf 100gr Butter). Damit gilt Butter nicht als laktosefreies Lebensmittel. Genauso wie bei den glutenfreien Produkten gilt daher die Devise – hat man ein Krankheitsbild, bei dem man vollständig auf Laktose verzichten muss, sollte man die laktosefreie Butter kaufen. Möchte man z.B. im Rahmen einer FODMAP-Diät Laktose meiden oder reduzieren, kann man getrost die normale Butter verwenden. Man isst ja nicht alle 12 Malheurs auf einmal – selbst wenn man es vielleicht gerne möchte.

Wenn man im Rahmen einer FODMAP-Diät Marmeladen essen möchte, sollte man darauf achten, dass Sie aus Früchten hergestellt sind, die FODMAP-arm sind. Das ist bei Himbeer-Gelee der Fall. Darüber hinaus passt Himbeer aber auch wunderbar zu Zartbitter-Schokolade.

Schokolade enthält neben Zucker, Kakaomasse  und -butter auch häufig eine Vielzahl von Milchprodukten wie z.B. Sahnepulver, Vollmilchpulver, Laktose, Molkeerzeugnis… Um diese zu meiden, ist es sinnvoll eine hochwertige Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 70% zu wählen. Diese gilt damit auch als FODMAP-arm. Unabhängig von dem Milchgehalt in der Schokolade profitiert man aber einer hochwertigen Zartbitter-Schokolade von dem wunderbar intensiven Schokoladengeschmack.

 



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